restaurant gutschein Restaurant-Gutscheine zu Weihnachten: So werden sie zum Umsatzbringer

Autor: Christoph Ehlers

Restaurant-Gutscheine zu Weihnachten: So werden sie zum Umsatzbringer

Jedes Jahr im Dezember suchen viele Menschen ein Geschenk, das persönlich ist und trotzdem schnell gekauft werden kann. Ein Abend im Lieblingsrestaurant passt dazu sehr gut. Trotzdem behandeln viele Restaurants ihre Gutscheine eher nebenbei: Es gibt sie irgendwo auf der Website oder auf Nachfrage an der Theke.

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Was die Zahlen zu Gutscheinen sagen

In Deutschland sind Gutscheine sehr beliebt:

Gutscheine stehen auf Platz 1 der beliebtesten Weihnachtsgeschenke (Quelle: HDE-Weihnachtsprognose 2025).

Jeder Dritte (33 %) plante 2024, zu Weihnachten einen Gutschein zu verschenken (Quelle: YouGov/Statista).

Restaurantgutscheine sind nach Shopping-Gutscheinen die am häufigsten verschenkte Gutscheinart: 25 % haben schon einmal einen verschenkt (Quelle: YouGov/Statista, 2024).

Rund 46 % der Restaurantgutscheine eines Jahres werden im November und Dezember verkauft (Quelle: Paytronix, Mittel der Jahre 2017–2019).

In der gehobenen Gastronomie geben 84 % der Gäste beim Einlösen mehr aus als den Gutscheinwert (Quelle: First Data, 2017).

44 % der Befragten haben wegen eines Gutscheins ein Geschäft besucht, in das sie sonst nicht gegangen wären (Quelle: First Data, 2017), alle Branchen.

1. Liquidität im Dezember, Gäste im Januar

Das Geld für einen Gutschein fließt beim Kauf, also meist im Dezember. Eingelöst wird oft erst Wochen oder Monate später. Gerade Januar und Februar sind in vielen Restaurants ruhige Monate. Wenn dann Gutscheine eingelöst werden, kann das helfen, diese Zeit besser zu füllen.

2. Selten kommt jemand allein

Ein Restaurantgutschein wird fast nie allein eingelöst. Meist kommt eine zweite Person mit, die ganz normal bezahlt. Dazu kommen oft Getränke, eine Vorspeise oder ein Dessert, die über den Gutscheinwert hinausgehen.

3. Eine Empfehlung, die man verschenken kann

Wer einen Gutschein für Dein Restaurant verschenkt, empfiehlt Dich ganz persönlich weiter. Der oder die Beschenkte kennt Dein Restaurant vielleicht noch gar nicht. So erhöht ein Gutschein die Chance, dass neue Gäste Dich kennenlernen – mit einem guten Gefühl, weil der Besuch ein Geschenk ist.

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Wer einen Gutschein für sein Lieblingsrestaurant sucht, schaut meist zuerst auf dessen Website. Prüfe einmal, ob Gäste dort schnell fündig werden. Ideal ist ein eigener Menüpunkt oder ein gut sichtbarer Hinweis auf der Startseite – zumindest von Mitte November bis Weihnachten.

Viele Geschenke werden kurz vor knapp besorgt, oft abends und auf dem Handy. Wenn Gäste dafür erst anrufen oder vorbeikommen müssen, kaufen sie womöglich woanders. Ein einfacher Onlinekauf mit Gutschein zum Ausdrucken oder per E-Mail macht es Gästen leichter. Das funktioniert auch noch am 24. Dezember.

Ein Gutschein ist ein Geschenk und sollte sich auch so anfühlen. Eine hochwertige Gestaltung im Look Deines Restaurants macht den Unterschied: auf gutem Papier für den Verkauf vor Ort und als schön gestaltete PDF-Version für den Onlinekauf. So verbinden Gäste den Gutschein mit Deinem Restaurant.

Neben Wertgutscheinen (zum Beispiel 50 oder 100 Euro) können Erlebnis-Gutscheine gut funktionieren: ein Menü für zwei, ein Weinabend oder ein Brunch. Das ist für Schenkende leichter vorstellbar und wirkt persönlicher. Wichtig ist nur, dass das Angebot zu Deinem Restaurant passt und für Dich gut planbar bleibt.

Gutscheine verkaufen sich nicht von allein. Nutze die Kanäle, die Du ohnehin hast:

  • Google Unternehmensprofil: Ein kurzer Beitrag mit Link zum Gutschein. Er erscheint dort, wo Gäste Dich ohnehin suchen.
  • Instagram und Facebook: Zeig den Gutschein als Geschenkidee, zum Beispiel mit einem Foto vom Tisch oder vom Menü.
  • Im Restaurant: Ein Aufsteller auf dem Tisch, ein Hinweis auf der Rechnung oder ein Satz Deines Serviceteams beim Bezahlen.

Fast die Hälfte des Gutscheinverkaufs fällt in November und Dezember. Plane Deine Gutschein-Kommunikation deshalb so, dass sie spätestens Mitte November sichtbar ist.

Ab Januar lohnt sich dann ein zweiter Blick: 40 % der Befragten haben schon einmal einen Gutschein verfallen lassen (Quelle: YouGov/Statista, 2024).

Eine freundliche Erinnerung in Social Media oder im Newsletter, etwa „Schon Deinen Gutschein eingelöst?“, kann helfen, die ruhigen Wochen zu füllen. Außerdem erleben Beschenkte Dein Restaurant so tatsächlich.

Kurz und ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

  • Gültigkeit: Gutscheine verjähren in der Regel nach drei Jahren, gerechnet ab dem Ende des Kaufjahres. Kürzere Fristen sind nur zulässig, wenn sie angemessen sind (Quelle: Verbraucherzentrale).
  • Umsatzsteuer: Ein Wertgutschein für Speisen und Getränke ist meist ein sogenannter Mehrzweckgutschein. Er wird erst bei der Einlösung versteuert, weil Speisen und Getränke unterschiedlich besteuert werden (Quelle: NWB Experten-Blog).
  • Buchhaltung: Verkaufte, aber noch nicht eingelöste Gutscheine sind kein Gewinn, sondern eine offene Verpflichtung gegenüber Deinen Gästen.

Die Details klärst Du am besten mit Deinem Steuerberater.

Gutscheine machen Dein Restaurant nicht über Nacht erfolgreicher. Aber sie sind eine der einfachsten Möglichkeiten, das Weihnachtsgeschäft zu nutzen, ruhigere Monate zu stärken und neue Gäste zu gewinnen.

Entscheidend ist, dass Gäste Deine Gutscheine leicht finden, leicht kaufen und gern verschenken.

Bei Pink Onion helfen wir Restaurants in München, ihren Auftritt online und vor Ort stimmig zu gestalten. Dazu gehören auch Gutscheine: von der Gestaltung über die Einbindung in Deine Website bis zu passenden Beiträgen für Google und Social Media.

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